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Die ernsthafte Neuverfilmung machte die Parodie endgültig obsolet und verdrängte sie
aus dem kollektiven Gedächtnis. Tatsächlich wurde Ian Flemings Debütroman über den britischen Geheimagenten bereits 1954 zum ersten Mal adaptiert –
als Live-TV-Episode im Rahmen der US-Serie „Climax!
Die allererste filmische Umsetzung von „Casino Royale“ hat mit dem eleganten und düsteren Reboot von 2006 mit Daniel
Craig wenig gemeinsam. Martin Campbells »Casino Royale«, die neue Verfilmung des ersten Bond-Romans von Ian Fleming, ist in mancher Hinsicht ein Neustart, vor allem natürlich wegen der Wiedergeburt des James
Bond in Gestalt von Daniel Craig.
Wer diesen Film produziert hat, hat wohl noch die einen Roger Moore gesehen, der vom einen überdimensionalen fast unsterblichen Eisenbeißer beinahe zu Tote gebrügelt
wird und dabei noch ein charmantes Lächeln und einen passenden Spruch drauf
hat. Nicht mal ein reinrassiger Actionfilm. Insofern muss man sehen,
wie dieser zwiespältig gemachte Film überlebt. Mit einem Elektroschock in 2 Minuten auszukurieren; blutige Wunden werden nur abgewaschen -
fertig, nix mehr zu sehen. Pfüi Teufel - kein Witz, keine flotten Sprüche, keine technischen Gags, keine großen Schauspieler in den weiteren Besetzungen zu sehen, wie bei den anderen, früheren 007-Filmen. Nicht unbedingt schlecht,
jedoch aus meiner Sicht, keine "richtiger" James Bond Film.Würde
ich den Titel dieses Films nicht kennen, keine
Werbung über ihn gesehen und überhaupt nichts über den Film erfahren haben, bevor ich
ihn gesehen habe... Wer Aktion mag, muss diesen Bond
gesehen haben!